Wie man grundlegende Vorsichtsmaßnahmen vor dem Anklicken von Weblinks beachtet

Das Internet ist manchmal wie ein wilder Westen. Nicht jeder Link hält, was er verspricht. Sie kennen das sicher: Man klickt schnell versehentlich auf etwas Verdächtiges, besonders wenn man nicht genau aufpasst. Deshalb können ein paar einfache Schritte vor dem Klicken auf Links viel Ärger ersparen – denken Sie an Phishing, Malware oder einfach nur daran, auf einer Spam-Seite zu landen. Dieser Leitfaden soll Ihnen helfen, sicherer zu werden und zu erkennen, was gefährlich ist, damit Sie nicht unvorbereitet getroffen werden. Kurz gesagt: Es geht darum, zu wissen, wie man einen Blick hinter die Kulissen eines Links wirft, bevor man sich von ihm irgendwohin führen lässt.

Vorsichtsmaßnahmen, die vor dem Anklicken von Weblinks zu beachten sind

Wenn Sie schon einmal darauf geachtet haben, sehen Sie auf Webseiten oft Links wie „TheWindowsClub“ oder einfach nur die URL selbst, zum Beispiel www.thewindowsclub.com. Sieht harmlos aus, oder? Nun, vertrauen Sie dem nicht blind. Denn der sichtbare Text oder der Hyperlink kann völlig irreführend sein. Sie sehen vielleicht einen Link, der legitim aussieht, aber tatsächlich woanders hinführt – zu einer Subdomain, einem leicht veränderten Domainnamen oder sogar zu einer ganz anderen Webseite. Denn natürlich muss Windows es einem unnötig schwer machen.

Folgendes ist wichtig: Bewegen Sie den Mauszeiger immer zuerst über einen Link. Schauen Sie dann in die linke untere Ecke Ihres Browserfensters. Dort sehen Sie, wohin der Link führt. Wenn die URL seriös aussieht und Ihren Erwartungen entspricht, können Sie darauf klicken. Manchmal ist es aber nicht so einfach.

Behalten Sie nach dem Klicken die Adressleiste im Auge und prüfen Sie, ob der Domainname gleich bleibt. Wenn er sich plötzlich in eine andere, ungewöhnlich aussehende Domain ändert, ist das ein deutliches Warnsignal.Überprüfen Sie unbedingt, ob die neue Adresse tatsächlich zu einer vertrauenswürdigen Website gehört – verlassen Sie sich nicht allein auf Ähnlichkeit. Und denken Sie daran: Schadseiten können sich tarnen – nur weil es sich um eine Subdomain handelt oder sie vertraut aussieht, heißt das nicht, dass sie sicher ist.

Wie lässt sich also überprüfen, ob eine Domain oder URL sicher ist? Eine gute Möglichkeit ist die Installation von Browser-Add-ons zur URL-Prüfung wie VirusTotal oder URLVoid. Diese Tools prüfen automatisch, ob die Website wegen schädlicher Aktivitäten als verdächtig eingestuft wurde. Die meisten Browser – insbesondere Chrome, Edge, Firefox und Brave – verfügen zudem über integrierte Schutzfunktionen. Windows hat SmartScreen standardmäßig aktiviert, und wenn Sie eine gute Internet-Sicherheitssoftware verwenden, schützt diese Sie wahrscheinlich bereits vor den meisten verdächtigen Links.

Seien Sie besonders vorsichtig beim Klicken auf Links in E-Mails. E-Mail-Programme wie Outlook zeigen die URL in der Statusleiste an, wenn Sie mit der rechten Maustaste klicken und „URL kopieren“ auswählen. Fügen Sie diese URL in Notepad ein, um den tatsächlichen Link und nicht nur den angezeigten Text zu sehen. Betrüger verstecken manchmal schädliche URLs hinter harmlos aussehendem Text oder Bildern.Überprüfen Sie diese daher, bevor Sie darauf klicken.

Und nicht vergessen: Kurz-URLs sind eine weitere heimtückische Methode, schädliche Links zu verbergen. Dienste wie bit.ly oder tinyurl.com helfen zwar beim schnellen Teilen langer Links, können aber auch gefährliche Ziele verschleiern. Nutzen Sie URL-Expander – es gibt kostenlose Online-Tools –, um den vollständigen Link vor dem Anklicken anzuzeigen. Vorsicht ist besser als Nachsicht, oder?

Wie Sie sich schützen und sicher bleiben

Bei einer Konfiguration funktionierte es, bei einer anderen eher nicht. Das ist etwas seltsam, aber mehrere Sicherheitsebenen helfen.Überprüfen Sie immer Links, fahren Sie mit der Maus darüber und vergewissern Sie sich, dass die Adresse in der Adressleiste angezeigt wird. Nutzen Sie die integrierten Sicherheitsfunktionen Ihres Browsers und die Tools von Sicherheitssoftware, sofern verfügbar. Vorsicht ist besser als Nachsicht, insbesondere angesichts der vielen raffinierten Methoden, die selbst technisch versierte Nutzer überraschen können.

Ein bisschen mehr Vorsicht kann Ihnen viel Ärger ersparen, also überspringen Sie diese Schritte nicht. Es ist zwar etwas lästig, aber es lohnt sich, um Betrug oder Schadsoftware zu vermeiden.

Hier sind einige Arten von Links, auf die Sie auf keinen Fall klicken sollten:

  1. Gefälschte Links, die vorgeben, etwas anderes zu sein – genau darum geht es bei Phishing-Angriffen.
  2. Links werden als Bilder dargestellt, hinter denen sich beim Anklicken die eigentlichen URLs verbergen.
  3. Maskierte Links, die HTML-Tricks verwenden, wie z. B.einen anderen Anzeigetext als die eigentliche URL.
  4. Links, die ein ‚@‘-Symbol enthalten, können Sie im Hintergrund auf eine andere Website weiterleiten.
  5. URLs mit IP-Adressen, wie z. B.192.168.1.1, oder ungewöhnlichen Zeichen, die verdächtig aussehen.

Und vergessen Sie nicht die kurzen Links, die harmlos aussehen, aber Sie in Wirklichkeit auf eine gefährliche Seite führen können.Überprüfen Sie gekürzte URLs immer mit einem URL-Expander – insbesondere, wenn Sie sich über die Quelle nicht sicher sind.

Seien Sie vorsichtig, dann verringern Sie das Risiko, auf einer unseriösen Webseite zu landen. Es ist besser, jetzt etwas Zeit zu investieren, als später mit Schadsoftware oder Betrug zu kämpfen.