Wie man Ressourcen auf einer Messe in Windows Server Remote Desktop Services (RDS) freigibt

Wie man Ressourcenblockierungen auf Terminalservern behebt

Wenn Sie schon einmal erlebt haben, wie ein Benutzer einen extrem ressourcenintensiven Prozess auf einem Terminalserver startet und dadurch alle anderen beeinträchtigt werden (drehende Ladekreise, Verzögerungen, das übliche Chaos), dann kennen Sie das Problem. Manche Benutzer beanspruchen so viel CPU-Leistung oder E/A, dass der gesamte Sitzungshost extrem langsam wird. Glücklicherweise verfügt Windows Server über die Funktion „Dynamic Fair Share Scheduling“ (DFSS), die durch eine gerechtere Ressourcenverteilung für mehr Stabilität sorgt. Doch selbst diese Funktion kann manchmal etwas unzuverlässig sein oder ist nicht standardmäßig aktiviert – insbesondere bei älteren Installationen oder benutzerdefinierten Konfigurationen.

Diese Anleitung erklärt, wie Sie erkennen, ob DFSS funktioniert und wie Sie es aktivieren, falls es Ihrer Meinung nach hilfreich sein könnte. Nicht perfekt, aber definitiv besser, als wenn ein einzelner Benutzer die Leistung für alle anderen beeinträchtigt.

So beheben Sie Probleme mit CPU, Festplatte oder Netzwerkressourcen auf RDS

Überprüfen Sie mithilfe von PowerShell, ob DFSS aktiviert ist.

Dies ist eine schnelle Möglichkeit, um zu überprüfen, ob die Funktion aktiv ist. Bei manchen Systemen ist DFSS standardmäßig deaktiviert – wenn Sie also eine hohe CPU- oder Netzwerkbandbreitenauslastung feststellen, lohnt sich ein Blick darauf. Oftmals liefert der folgende Befehl die Information:

(gwmi win32_terminalservicesetting -N "root\cimv2\terminalservices").enabledfss

Wenn die Ausgabe „“ lautet 1, ist die Funktion aktiviert. Wenn die Ausgabe „“ lautet 0, ist sie eher nicht aktiviert. In diesem Fall sollten Sie sie möglicherweise manuell aktivieren (siehe die nächsten Schritte).

Fair-Share-Planung über PowerShell aktivieren

Falls DFSS nicht aktiviert ist, gehen Sie wie folgt vor. Bei einer Konfiguration funktionierte es auf Anhieb, bei einer anderen musste die Sitzung neu gestartet werden, um die Änderung zu sehen. Führen Sie einfach diese Befehle aus:

$temp = (gwmi win32_terminalservicesetting -N "root\cimv2\terminalservices") $temp.enableDFSS = 1 $temp.put() 

Dadurch wird die faire CPU-Aufteilung aktiviert. Um auch die faire Aufteilung für Festplatte und Netzwerk zu aktivieren, tauschen Sie einfach die Eigenschaftsnamen aus:

$temp.enableDiskFSS = 1 $temp.enableNetworkFSS = 1 $temp.put() 

Hinweis: Zur Sicherheit sollten Sie auch die Registrierungsschlüssel direkt überprüfen, da Windows gerne Dinge versteckt:

Get-Itemproperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Quota System\" -name EnableCpuQuota

Bei aktiviertem CPU-Kontingent sollte der Rückgabewert 1 sein. Prüfen Sie Folgendes für Festplatte und Netzwerk:

Get-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\TSFairShare\Disk\" -name EnableFairShare Get-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\TSFairShare\NetFS\" -name EnableFairShare 

Wenn dort 0 steht, kein Problem – Sie können sie manuell umschalten, indem Sie die Registrierungsschlüssel auf 1 ändern.

DFSS-Einstellungen in Gruppenrichtlinien anpassen

Wenn Sie die grafische Benutzeroberfläche bevorzugen, finden Sie die Option auch im Gruppenrichtlinien-Editor. Navigieren Sie zu:

  • Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Remotedesktopdienste > Remotedesktop-Sitzungshost > Verbindungen

Suchen Sie nach der Option „Fair Share CPU Scheduling deaktivieren“ und stellen Sie sicher, dass diese auf „ Nicht konfiguriert“ oder „Deaktiviert“ eingestellt ist, wenn Sie DFSS aktivieren möchten.

Auf einigen Servern macht die Deaktivierung dieser Gruppenrichtlinie einen Unterschied, aber oft sind die Standardeinstellungen ausreichend – es sei denn, Sie versuchen, starke CPU-Spitzen oder Bandbreitenprobleme zu beheben.

Wann und warum man die gerechte Aufteilung deaktivieren sollte

Folgendes ist wichtig: Manchmal ist DFSS nicht so effektiv, wie es scheint. Bei sehr spezifischen oder ungewöhnlichen Arbeitslasten kann die Aktivierung all dieser Fair-Sharing-Funktionen die Leistung stark beeinträchtigen – insbesondere bei Anwendungen, die maximale CPU- oder Festplatten-E/A benötigen. Das Deaktivieren von DFSS kann die Leistung bestimmter rechenintensiver Anwendungen zwar verbessern, birgt aber das Risiko, dass ein einzelner Benutzer wieder die gesamte Ressourcen belegt. Es gilt, die richtige Balance zu finden. Behalten Sie daher die Leistungskennzahlen nach dem Umschalten im Auge.

Im Grunde geht es darum, die Ressourcenverteilung intelligenter zu gestalten, anstatt Prozesse einfach unkontrolliert laufen zu lassen. Klingt etwas ungewöhnlich, funktioniert aber meistens – zumindest theoretisch. Die tatsächliche Leistung kann je nach Hardware und Arbeitslast variieren.

Wichtig zu beachten: Dies steuert nicht die RAM-Verteilung, daher können speicherintensive Prozesse selbst bei aktiviertem DFSS weiterhin Probleme verursachen. Das ist ein ganz anderes Thema.