So installieren oder stellen Sie den Microsoft PDF-Drucker unter Windows wieder her

Windows 10 und 11 verfügen über einen integrierten virtuellen Drucker namens „Microsoft Print to PDF“. Wenn Sie ein Dokument oder eine Webseite mit diesem virtuellen Drucker „drucken“, wird es als PDF-Datei gespeichert. Klingt einfach, ist es aber nicht. Manchmal ist diese Funktion standardmäßig deaktiviert oder funktioniert nach Updates nicht mehr. Dann fragt man sich, warum man nicht mehr als PDF speichern kann. Die Behebung des Problems kann etwas knifflig sein, da Windows diese Funktion manchmal ohne ersichtlichen Grund versteckt oder deaktiviert. Aber keine Sorge, die Reparatur oder Reaktivierung erfordert oft etwas Recherche in den Einstellungen oder das Bearbeiten von Windows-Funktionen über die Befehlszeile. Der Vorteil? Wenn Sie das Problem beheben können, verwandelt sich Ihre Druckerliste in einen schnellen PDF-Generator. Außerdem ist es sehr praktisch, wenn der Drucker plötzlich nicht mehr angezeigt wird oder Fehler verursacht.

So fügen Sie einen virtuellen PDF-Drucker unter Windows 10/11 hinzu oder entfernen ihn

Um zu prüfen, ob die Funktion deaktiviert oder einfach nur fehlt, öffnen Sie die Einstellungen. Drücken Sie die entsprechende Taste Win + I, gehen Sie zu Geräte und dann zu Drucker & Scanner. Alternativ können Sie ms-settings:printers in das Ausführen-Feld oder die Eingabeaufforderung eingeben. Suchen Sie in der Liste nach „Microsoft Print to PDF“. Falls die Funktion nicht angezeigt wird, keine Sorge – sie ist möglicherweise nur in den Windows-Funktionen deaktiviert.

Methode 1: Aktivieren/Deaktivieren über Windows-Funktionen

  • Öffnen Sie das Ausführen-Dialogfeld mit [Befehl einfügen Win + R].Geben Sie [Befehl einfügen] ein optionalfeatures.exeund drücken Sie die Eingabetaste. Dadurch wird das Fenster „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“ geöffnet.
  • Scrollen Sie nach unten, um „Microsoft Print to PDF“ zu finden. Falls die Option deaktiviert ist, aktivieren Sie das Kontrollkästchen. Falls sie aktiviert ist, aber nicht richtig funktioniert, deaktivieren Sie sie, klicken Sie auf „OK“ und aktivieren Sie sie anschließend wieder. Manchmal spinnt Windows, und das Deaktivieren und Deaktivieren hilft.
  • Klicken Sie auf OK und warten Sie, bis Windows die Änderungen übernommen hat. Starten Sie den Computer gegebenenfalls neu.

Dies hilft, da dadurch die Kernkomponente, die die PDF-Druckoption ermöglicht, wieder aktiviert wird. Bei manchen Systemen ist diese Funktion nach einem Update standardmäßig deaktiviert; diese Option behebt das Problem. Nach der Aktivierung sollte der Drucker in Ihrer Liste erscheinen. Manchmal wird die Funktion ohne ersichtlichen Grund deaktiviert, insbesondere nach Systemaktualisierungen oder ungewöhnlichen Treiberkonflikten.

Methode 2: Aktivierung über die Befehlszeile (DISM oder PowerShell)

Falls die GUI-Methode nicht funktioniert oder Sie eine schnelle und unkomplizierte Lösung bevorzugen, können Sie die Funktion mit einem einfachen Befehl aktivieren. Der Befehl für DISM lautet [Befehl einfügen] dism /Online /Enable-Feature /FeatureName:"Printing-PrintToPDFServices-Features" /NoRestart. Führen Sie diesen in einer Eingabeaufforderung oder PowerShell-Konsole mit Administratorrechten aus. Dies ist praktisch, da die GUI umgangen wird und Windows die Funktion direkt wieder aktiviert. Zur Sicherheit empfiehlt sich anschließend ein Neustart.

Alternativ lautet der Befehl für PowerShell-Nutzer: Enable-WindowsOptionalFeature -online -FeatureName Printing-PrintToPDFServices-Features. Wenn die Funktion bereits aktiviert ist, ändert sich nicht viel; andernfalls wird sie durch diesen Befehl wieder aktiviert. Interessanterweise kommt es vor, dass die Funktion zwar aktiviert ist, der zugehörige PDF-Drucker aber fehlt. Daher empfiehlt es sich, anschließend zu prüfen, ob der Treiber in der Geräteliste aufgeführt ist.

Neuinstallation des Microsoft Print to PDF-Druckers unter Windows

Wenn diese Funktion aktiviert ist, der Drucker aber trotzdem nicht angezeigt wird oder seltsame Fehlermeldungen auftreten, kann eine Neuinstallation das Problem beheben. Es ist schon merkwürdig, wie Windows manchmal den Treiber verliert oder beschädigt. So geht’s manuell:

  • Öffnen Sie die Druckverwaltung durch Ausführen von printui.exe /s.
  • Überprüfen Sie auf der Registerkarte „Treiber“ den Eintrag „Microsoft Print to PDF“. Falls dieser nicht vorhanden ist, liegt dort das Problem.
  • Wählen Sie den Treiber aus und klicken Sie auf „Treiber und Treiberpaket entfernen“. Um ganz sicherzugehen, sollten Sie wahrscheinlich alle verbleibenden Dateien löschen.
  • Anschließend können Sie zur Neuinstallation erneut PowerShell verwenden. Führen Sie dazu den Befehl `sudo apt install` und Disable-WindowsOptionalFeature -online -FeatureName Printing-PrintToPDFServices-Featuresanschließend `sudo Enable-WindowsOptionalFeature -online -FeatureName Printing-PrintToPDFServices-Featuresapt install` aus. Dadurch wird die Installation wiederhergestellt. Gegebenenfalls ist ein Neustart erforderlich.

Ein weiterer kurzer Test: Wenn die Funktion aktiviert ist, der Drucker aber nicht angezeigt wird, versuchen Sie, ihn manuell erneut hinzuzufügen:

  • Öffnen Sie den Druckerinstallationsassistenten mit printui.exe /im.
  • Wählen Sie „Lokalen Drucker oder Netzwerkdrucker mit manuellen Einstellungen hinzufügen“.
  • Wählen Sie PORTPROMPT als Porttyp. Das mag etwas ungewöhnlich klingen, aber dieser Port ist nützlich, um den Drucker manuell zu erstellen.
  • Wenn Sie nach einem Treiber gefragt werden, wählen Sie „Microsoft Print to PDF“ aus der Liste. Falls dieser fehlt, müssen Sie möglicherweise Treiber manuell installieren oder die neuesten Windows-Updates herunterladen.
  • Benennen Sie den Drucker „Microsoft Print to PDF“ und klicken Sie auf „Fertig stellen“.Versuchen Sie anschließend zu drucken und prüfen Sie, ob Ihre PDFs nun wie erwartet gespeichert werden.

In der Praxis kann dieses Verfahren helfen, wenn der virtuelle PDF-Drucker nach Systemaktualisierungen fehlerhaft funktioniert oder nicht mehr erkannt wird. Manchmal benötigt Windows lediglich einen kleinen Anstoß, um den Treiber vollständig neu zu installieren oder ihn wieder zu erkennen.

Zusammenfassung

Wenn keiner dieser Schritte das Problem behebt, lohnt sich ein Blick auf Windows Update oder die Ereignisprotokolle – manchmal verursachen Treiberkonflikte oder fehlende Updates solche Probleme. Ehrlich gesagt, behebt das Deaktivieren der Funktion über die Datei optionalfeatures.exe und das anschließende manuelle Hinzufügen des Druckers in der Regel 90 % der Fälle. Zugegeben, es ist etwas umständlich, aber sobald alles wieder funktioniert, läuft es recht stabil. Nach größeren Updates sollte man jedoch besonders aufmerksam sein, da Windows die Angewohnheit hat, Funktionen ohne ersichtlichen Grund zu deaktivieren oder zu beschädigen.

Zusammenfassung

  • Prüfen Sie, ob Microsoft Print to PDF in den Windows-Features aktiviert ist.
  • Verwenden Sie optionalfeatures.exeDISM oder PowerShell, um die Funktion umzuschalten oder zu aktivieren.
  • Falls der Treiber fehlt, installieren Sie ihn manuell über den Druckerinstallationsassistenten.
  • Nach jeder Änderung sollte der Computer neu gestartet werden, um die Änderungen ordnungsgemäß anzuwenden.

Ich drücke die Daumen, dass es hilft.