Den SMTP-Port in Outlook 2013 zu ändern ist kein Hexenwerk, kann aber etwas frustrierend sein, wenn man nicht weiß, wo man suchen soll. Manchmal lassen sich E-Mails einfach nicht senden, beispielsweise weil der Internetanbieter bestimmte Ports blockiert oder Sicherheits-Apps Probleme verursachen. Die Anpassung der Portnummer kann das Problem beheben. Wie das geht? Ganz einfach, sobald man die Einstellungen aufgerufen hat. Wichtig: Vergewissern Sie sich, dass Sie den richtigen Port bei Ihrem E-Mail-Anbieter oder Internetanbieter bestätigen, denn die Verwendung des falschen Ports kann mehr Probleme verursachen als lösen.
So finden und ändern Sie die SMTP-Portnummer in Outlook 2013
Diese Anleitung erklärt Ihnen, wie Sie Ihre SMTP-Einstellungen finden und gegebenenfalls den Port ändern. Stellen Sie sich das wie eine weitere Einstellungsänderung vor – ähnlich wie die Lautstärke- oder Helligkeitsanpassung –, nur dass es in diesem Fall um ausgehende E-Mails geht.
Öffnen Sie Outlook und suchen Sie die Kontoeinstellungen.
Öffnen Sie zunächst Outlook 2013 von Ihrem Desktop oder über das Startmenü. Klicken Sie nach dem Öffnen oben links auf „Datei“ und wählen Sie dann im Dropdown-Menü „Kontoeinstellungen“ > „Kontoeinstellungen“. Hier werden alle Ihre E-Mail-Konten aufgelistet. Wählen Sie das gewünschte Konto aus und klicken Sie auf „Ändern“.
Rufen Sie die erweiterten Einstellungen auf.
Klicken Sie nun auf die Schaltfläche „Weitere Einstellungen“. Ein neues Fenster öffnet sich. Wechseln Sie zum Tab „ Erweitert“ – hier finden Sie den SMTP-Port. Manchmal ist dieser Bereich etwas versteckt oder nicht eindeutig beschriftet. Achten Sie daher auf das Feld „Postausgangsserver (SMTP)“.
Tauschen Sie die Portnummer aus
Im Tab „Erweitert“ finden Sie das Feld für den SMTP-Port. Je nach Empfehlung Ihres E-Mail-Anbieters sehen Sie wahrscheinlich 25 (Standard, aber oft gesperrt), 587 oder 465. Geben Sie die von Ihrem Anbieter empfohlene Portnummer ein. Sind Sie sich nicht sicher? Schauen Sie auf den Supportseiten Ihres Anbieters nach oder fragen Sie beim Kundensupport nach – die meisten Anbieter wie Gmail, Outlook oder Anbieter mit eigener Domain geben diese Information an. Manchmal liefert auch eine kurze Suche wie „SMTP-Port für Ihren E-Mail-Anbieter “ schnell die Antwort.
Hinweis: Wenn Ihr Anbieter die Verwendung von SSL/TLS-Verschlüsselung empfiehlt, müssen Sie die Sicherheitseinstellungen gegebenenfalls entsprechend anpassen. Bei manchen Konfigurationen müssen Sie außerdem den Verschlüsselungstyp im Feld „Port“ ändern.
Änderungen speichern und testen
Klicken Sie auf „OK“, um die neuen Einstellungen zu speichern. Klicken Sie anschließend auf „Weiter“ und „Fertig stellen“. Es empfiehlt sich, danach eine Test-E-Mail zu senden. Wenn diese problemlos zugestellt wird, war die Portänderung erfolgreich. Andernfalls überprüfen Sie bitte noch einmal, ob Sie die richtigen Port- und Verschlüsselungseinstellungen verwendet haben. Manchmal wird die Portänderung auf bestimmten Rechnern nicht sofort wirksam oder erfordert einen Neustart von Outlook oder sogar des gesamten PCs.
Tipps zum Ändern der SMTP-Portnummer in Outlook 2013
- Überprüfen Sie unbedingt den empfohlenen Port – raten Sie nicht einfach. Die Hilfedokumente Ihres Anbieters sind in diesem Fall Gold wert.
- Deaktivieren Sie aggressive Firewalls oder Antivirenprogramme vorübergehend – manchmal blockieren diese neue Ports, ohne Sie darüber zu informieren.
- Es ist keine schlechte Idee, eine Sicherungskopie Ihrer aktuellen E-Mail-Einstellungen zu erstellen – nur für den Fall, dass Sie schnell wieder darauf zurückgreifen müssen.
- Falls es eine Sicherheitsoption wie „Mein ausgehender Server (SMTP) erfordert Authentifizierung“ gibt, stellen Sie sicher, dass diese gemäß den Anweisungen Ihres Anbieters eingestellt ist.
- Das Testen nach jeder Änderung ist entscheidend – manchmal verhält sich die Verbindung beim ersten Versuch merkwürdig.
Häufig gestellte Fragen
Warum muss ich den SMTP-Port ändern?
Manchmal blockieren Internetanbieter oder Netzwerkkonfigurationen Standardports wie 25. Durch den Wechsel zu Port 587 oder 465 können Ihre E-Mails dann problemlos zugestellt werden. Außerdem erfordern manche Sicherheitsrichtlinien bestimmte Ports für verschlüsselte Verbindungen.
Wie finde ich heraus, welchen Port ich verwenden soll?
Informieren Sie sich über den von Ihrem E-Mail-Anbieter empfohlenen SMTP-Port. Wenn dieser 587 vorschlägt, verwenden Sie diesen. Gmail, Outlook und die meisten anderen gängigen Anbieter unterstützen in der Regel Port 587 mit TLS oder Port 465 mit SSL.
Wird durch die Änderung des Ports meine E-Mail-Sicherheit beeinträchtigt?
Vermutlich nicht, solange Sie die empfohlenen sicheren Ports (wie 465 oder 587) verwenden und die Verschlüsselung aktivieren. Die Sicherheit hängt mehr vom Verschlüsselungstyp – SSL/TLS – als von der Portnummer selbst ab.
Und wenn das immer noch nicht funktioniert, was dann?
Wenden Sie sich an Ihren E-Mail-Anbieter oder prüfen Sie, ob Ihr Netzwerk Einschränkungen aufweist.Überprüfen Sie außerdem, ob Ihre Firewall den Port blockiert. Manchmal bewirkt ein Neustart von Outlook oder sogar des gesamten Systems, dass die neuen Einstellungen wirksam werden.
Kann ich bei Bedarf zum vorherigen Zustand zurückkehren?
Absolut. Befolgen Sie einfach die gleichen Schritte und stellen Sie den Port wieder auf den zuvor funktionierenden oder den Standardport um.
Zusammenfassung
- Öffnen Sie Outlook 2013 und gehen Sie zu Datei > Kontoeinstellungen.
- Wählen Sie Ihr E-Mail-Konto aus und klicken Sie auf Ändern.
- Klicken Sie auf „Weitere Einstellungen“ und wechseln Sie zur Registerkarte „Erweitert“.
- Geben Sie den bevorzugten SMTP-Port (z. B.587 oder 465) in das Feld „Ausgangsserver (SMTP)“ ein.
- Speichern, testen und gegebenenfalls anpassen.
Zusammenfassung
Dieser Vorgang mag etwas knifflig erscheinen, aber in der Regel geht es nur darum, den richtigen Port zu bestätigen und ein paar Einstellungen anzupassen. Manchmal macht es der Netzwerk- oder E-Mail-Anbieter unnötig kompliziert – aber die gute Nachricht ist: Sobald alles richtig eingestellt ist, läuft alles reibungsloser. Falls Sie ständig Probleme beim Senden von E-Mails haben, könnte dieser Tipp die Lösung sein. Ich drücke die Daumen!