So erstellen Sie ein Bestellformular mit Google Forms: Eine vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ein Bestellformular mit Google Forms zu erstellen, klingt einfach, aber keine Sorge, man kann schnell ins Straucheln geraten, wenn man nicht weiß, wo sich die einzelnen Elemente befinden. Vielleicht haben Sie schon mal schnell ein Formular erstellt und später festgestellt, dass die Antworten nicht richtig erfasst werden oder dass Sie die E-Mail-Benachrichtigungen vergessen haben. Oder noch schlimmer: Sie wollten Anpassungen oder Einschränkungen hinzufügen – und mussten feststellen, dass einige Optionen tief in den Menüs versteckt sind. Das ist ziemlich ärgerlich, aber mit ein paar kleinen Anpassungen läuft es viel reibungsloser. Einmal richtig eingerichtet, kann ein gut gestaltetes Formular Bestellungen optimieren und Fehler reduzieren – Schluss mit unübersichtlichen Tabellen und verlorenen Papierbelegen. Dieser Leitfaden erklärt Ihnen die wichtigsten Punkte, damit Ihr Bestellformular live und funktionsfähig ist.

So erstellen Sie ein Bestellformular in Google Forms

Erste Schritte: So öffnen und richten Sie Google Forms ein

Als Erstes öffnen Sie Google Forms unter https://forms.google.com. Falls Sie noch nicht in Ihrem Google-Konto angemeldet sind, müssen Sie dies tun. Sobald Sie angemeldet sind, können Sie durch Klicken auf das leere „+“-Symbol ein neues Formular erstellen. Beachten Sie: Google Forms ist Teil von Google Workspace. Wenn Sie also ein anderes Konto verwenden oder ein Geschäfts-/Schulkonto nutzen, kann die Darstellung etwas anders sein oder es können bestimmte Berechtigungen erforderlich sein. Nachdem Sie das leere Formular geöffnet haben, können Sie es fast schon anpassen.

Wählen Sie ein leeres Formular und geben Sie ihm die entsprechenden Einstellungen.

Wählen Sie die leere Vorlage, es sei denn, Sie möchten lieber eine vorgefertigte verwenden. Vorlagen können zwar praktisch sein, aber mit einer eigenen Vorlage haben Sie den Vorteil, dass Sie unkompliziert arbeiten und die volle Kontrolle behalten. Sobald das Formular geladen ist, klicken Sie auf das oberste Feld mit der Bezeichnung „Unbenanntes Formular“ und geben Sie ihm einen aussagekräftigen Namen – zum Beispiel „Kundenbestellformular“.Fügen Sie darunter eine kurze Beschreibung hinzu, die Ihren Kunden genau erklärt, was Sie benötigen. Zum Beispiel: „Bitte füllen Sie dieses Formular aus, um Ihre Bestellung aufzugeben.“ Das klingt simpel, vermeidet aber spätere Missverständnisse.

Hinzufügen von Fragen – der Kern des Formulars

Klicken Sie auf das „+“-Symbol, um Fragen hinzuzufügen. Sie benötigen Felder für Name, Kontaktdaten, Bestelldetails usw. Für Kundennamen und Kontaktdaten eignen sich Kurzfragen am besten. Bei Artikeln, die Kunden kaufen möchten, sind Dropdown-Menüs oder Multiple-Choice-Fragen übersichtlicher. Markieren Sie wichtige Felder unbedingt als „Pflichtfeld“ (kleiner Schalter am unteren Rand jeder Frage).So können Kunden keine wichtigen Informationen auslassen und spätere Rückfragen werden vermieden. In manchen Fällen funktioniert dies beim ersten Mal nicht, nach dem Aktualisieren der Seite aber schon. Keine Sorge, falls nötig. Wenn Kunden Dateien oder Bilder (z. B.Grafiken oder Entwürfe) hochladen sollen, können Sie eine Frage zum Datei-Upload hinzufügen. Stellen Sie sicher, dass Sie den Datei-Upload in den Einstellungen aktiviert haben und beachten Sie, dass nur Google-Konten Dateien hochladen können, wenn Sie die Upload-Funktion einschränken.

Anpassen der Formularoptionen und Einstellungen

Klicken Sie auf das Zahnradsymbol, um die Formulareinstellungen anzupassen. Hier legen Sie fest, ob Antworten anonym sein sollen oder ob E-Mail-Adressen automatisch erfasst werden sollen (praktisch für Bestätigungen).Wenn Sie eine Antwortbestätigung senden möchten, aktivieren Sie „E-Mail-Adressen erfassen“ und „Antwortbestätigungen“.Bei manchen Konten können Sie die Antworten auch auf bestimmte Nutzer beschränken oder auf eine Antwort pro Person begrenzen – nützlich, um Spam oder Mehrfachbestellungen derselben Person zu verhindern. Wenn Sie Zahlungen abwickeln möchten, beachten Sie, dass Google Forms dies allein nicht unterstützt. Sie können das Formular mit einer Zahlungsplattform verknüpfen oder einen Zahlungsbereich mithilfe von Drittanbieter-Skripten oder -Integrationen hinzufügen. Google Forms bietet keine integrierten Zahlungsoptionen; dies ist also ein zusätzlicher Schritt, falls erforderlich.

Ihr Formular teilen – so erhalten Sie Antworten

Klicken Sie auf Senden (das Papierflieger-Symbol).Sie haben verschiedene Möglichkeiten: Kopieren Sie den Link, um ihn per E-Mail oder über soziale Medien zu versenden, oder betten Sie das Formular mithilfe des Einbettungscodes direkt in Ihre Website ein. Zum schnellen Teilen klicken Sie einfach auf „Link kopieren“ und kürzen ihn. Testen Sie das Formular, indem Sie eine Testbestellung aufgeben – manchmal funktioniert die Datenerfassung nicht sofort einwandfrei, insbesondere wenn die Berechtigungen deaktiviert sind. Wenn Sie Benachrichtigungen über neue Antworten erhalten möchten, können Sie E-Mail-Benachrichtigungen im Tab „Antworten“ einrichten, indem Sie auf die drei Punkte (weitere Optionen) klicken. So verpassen Sie keine neue Bestellung, auch wenn Sie viel zu tun haben.

Sobald alles eingerichtet ist, kann Ihr Formular Bestellungen entgegennehmen. Kunden können ihre Daten übermitteln, und die Antworten werden direkt in Google Sheets übertragen, sofern Sie die Verbindung hergestellt haben – äußerst praktisch für die Verwaltung aller Daten.

Tipps zur Verbesserung Ihres Google-Bestellformulars

  • Testen Sie den Fragebogen gründlich. Füllen Sie ihn so aus, wie es ein Kunde tun würde, und achten Sie dabei auf unklare Fragen oder fehlende Angaben.
  • Verwenden Sie Pflichtfelder sparsam, aber mit Bedacht. Sie möchten niemanden an der Bestellung hindern, aber Sie benötigen ausreichend Informationen.
  • Passen Sie die Bestätigungsnachricht in den Einstellungen an, damit Kunden wissen, dass ihre Bestellung eingegangen ist und wie es weitergeht.
  • Prüfen Sie regelmäßig die Antworten – es gibt nichts Ärgerlicheres, als eine neue Bestellung zu verpassen, weil man vergessen hat, nachzusehen.
  • Verknüpfen Sie es mit einem Google Sheet, um das Sortieren und Verfolgen zu vereinfachen, insbesondere wenn viele Bestellungen eingehen.

Häufig gestellte Fragen

Wie greife ich auf Google Forms zu?

Besuchen Sie einfach https://forms.google.com und melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an. Es ist kostenlos und erfordert keine zusätzliche Software.

Kann ich mein Formular nach der Veröffentlichung noch bearbeiten?

Ja. Gehen Sie einfach zurück zu Google Forms, öffnen Sie Ihr Formular und nehmen Sie jederzeit Änderungen vor. Die Antworten werden entsprechend aktualisiert.

Kann ich Bilder oder Branding hinzufügen?

Klar! Klicke auf das Bildsymbol bei Fragen oder Abschnittsüberschriften, um Branding oder hilfreiche Bilder hinzuzufügen. Beachte aber, dass die Bilder nicht zu groß sein sollten, da dies die Ladezeit verlängern kann.

Wie sicher sind Google Forms für sensible Daten?

Standardmäßig ist das System recht sicher. Für zusätzliche Sicherheit können Sie den Zugriff auf bestimmte E-Mail-Adressen oder Domains in den Einstellungen einschränken. Vermeiden Sie bei privaten Informationen öffentliche Freigabelinks.

Kann ich Benachrichtigungen erhalten, wenn jemand ein Formular absendet?

Ja, richten Sie E-Mail-Benachrichtigungen im Antwort-Tab ein – klicken Sie auf die drei Punkte und wählen Sie „E-Mail-Benachrichtigungen für neue Antworten erhalten“.Funktioniert einwandfrei.

Zusammenfassung

  • Öffne Google Forms und beginne mit einer leeren Vorlage.
  • Geben Sie ihm einen Namen und fügen Sie eine Beschreibung hinzu.
  • Bei Fragen zu Name, Kontaktdaten und Bestelldetails wenden Sie sich bitte an uns.
  • Pflichtfelder festlegen, Einstellungen für Datenschutz und Antworten anpassen.
  • Teilen Sie den Link, betten Sie ihn ein oder versenden Sie ihn per E-Mail.

Zusammenfassung

Ein einfaches Bestellformular in Google Forms zu erstellen, ist kein Hexenwerk, aber es gibt ein paar Tücken – wie die korrekte Vergabe der Berechtigungen oder das Testen der Antworten –, die einem Schwierigkeiten bereiten können. Probieren Sie einfach die Menüs aus, wählen Sie die passenden Optionen und behalten Sie die Antworten im Auge. Sobald alles funktioniert, vereinfacht es die Bestellabwicklung enorm. Hoffentlich hilft Ihnen dieser Leitfaden, einige häufige Hürden zu überwinden und Ihren Bestellprozess deutlich zu erleichtern. Viel Erfolg und hoffentlich erhalten Sie viele zufriedene und zahlende Kunden!