So beheben Sie Probleme mit der Geräuschunterdrückung in Teams

Manchmal versagt die Rauschunterdrückung in Microsoft Teams einfach. Mitten im Gespräch dringen plötzlich Hintergrundgeräusche ein oder die Rauschfilterfunktion der App funktioniert gar nicht mehr. Das ist ärgerlich, denn Teams soll genau das regeln und für klarere Anrufe ohne Rauschen oder Tastaturklappern sorgen. Die häufigsten Ursachen? Inkompatible Audioeinstellungen, fehlerhafte Cache-Dateien oder die falsche Mikrofonauswahl. Die Behebung ist nicht immer einfach, besonders bei eingeschränkten Systemkonfigurationen oder wenn der Administrator bestimmte Funktionen gesperrt hat. Aber hoffentlich hilft eine dieser Maßnahmen, die Stille wiederherzustellen und die störenden Geräusche fernzuhalten.

Die Geräuschunterdrückung der Teams funktioniert nicht.

Falls die Geräuschunterdrückung in Teams merkwürdig funktioniert oder einfach nicht ihren Zweck erfüllt, könnten diese Korrekturen Abhilfe schaffen.

Windows-Audioverbesserungen deaktivieren

Das ist etwas ungewöhnlich, aber Windows verfügt über eine eigene, integrierte Rauschfilterung – quasi die Geräuschunterdrückung im Hintergrund. Normalerweise stört diese die Rauschunterdrückung von Teams, sodass gar nichts passiert. Deaktiviert man die Audioverbesserungen von Windows, kann Teams seine Funktion ohne Konflikte mit dem Betriebssystem ausführen.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Lautsprechersymbol in der Taskleiste und wählen Sie „Soundeinstellungen“.
  • Unter dem Link „Sound-Systemsteuerung“ finden Sie die Registerkarte „Aufnahme“.
  • Doppelklicken Sie auf Ihr aktives Mikrofon – falls Sie nicht sicher sind, welches, handelt es sich wahrscheinlich um das als Standardgerät gekennzeichnete.
  • Wechseln Sie im neuen Fenster zur Registerkarte „Erweitert“ und deaktivieren Sie dann die Option „Audioverbesserungen aktivieren“. Klicken Sie auf „OK“.

Das mag zwar banal klingen, aber meiner Erfahrung nach kann die Windows-Rauschunterdrückung die Verbesserungen von Teams manchmal zunichtemachen. Deaktivieren Sie die Rauschunterdrückung, aktivieren Sie sie in Teams und prüfen Sie, ob das hilft. Bei manchen Systemen ist möglicherweise auch ein Neustart erforderlich.

Teams-Cache leeren

Das ist zwar eher ein letzter Ausweg, aber beschädigte Cache-Dateien können diverse Funktionen beeinträchtigen, darunter auch die Rauschunterdrückung. Durch das Löschen des Caches werden die Teams-Einstellungen neu erstellt – es gehen keine Daten verloren, es ist ein Neustart.

Dazu:

  • Drücken Sie diese Taste, Win + Rum „Ausführen“ zu öffnen.
  • Geben Sie den Text ein %appdata%\Microsoft\Teamsund drücken Sie die Eingabetaste.
  • Löschen Sie anschließend den Inhalt dieser Ordner:
    • application cache\cache
    • blob_storage
    • Cache
    • databases
    • GPUcache
    • IndexedDB
    • Local Storage
    • tmp

Das ist etwas umständlich, aber bei einer Konfiguration hat es einwandfrei funktioniert – nach dem Neustart gab es keine Probleme mehr mit der Rauschunterdrückung. Denken Sie nur daran, sich nach dem Löschen wieder bei Teams anzumelden und zu prüfen, ob es weiterhin funktioniert.

Prüfen Sie, ob das richtige Mikrofon ausgewählt ist.

Klingt banal, aber ein kurzer Blick auf die Mikrofonauswahl kann das Problem schnell beheben. Manchmal verwendet Teams standardmäßig das Mikrofon der Webcam oder ein virtuelles Gerät, das möglicherweise nicht über die nötige Rechenleistung oder Klarheit für eine einwandfreie Rauschunterdrückung verfügt.

  • Öffne Teams, klicke auf dein Profilbild und gehe dann zu Einstellungen.
  • Wählen Sie im linken Menü „Geräte“ aus.
  • Schauen Sie sich das Dropdown-Menü „Mikrofon“ an und wählen Sie das Mikrofon aus, das Sie tatsächlich verwenden – in der Regel Ihr Headset oder ein separates Mikrofon.

Dieser Schritt ist entscheidend, wenn Sie kürzlich neue Hardware angeschlossen haben oder Teams auf ein Standardgerät umgestiegen ist. Nach Auswahl des richtigen Mikrofons können Sie eine zuverlässigere Rauschunterdrückung erwarten.

Überprüfen Sie Ihr Microsoft 365-Abonnement.

Das mag seltsam klingen, aber die vollständige Rauschunterdrückung erfordert mitunter ein aktives Microsoft 365-Abonnement – ​​insbesondere in der Desktop-App. Die kostenlose Version oder einige ältere Versionen bieten möglicherweise nur eine eingeschränkte oder gar keine Rauschunterdrückung. Wenn Sie also ein kostenloses Konto verwenden oder die IT-Abteilung Ihres Unternehmens bestimmte Einstellungen gesperrt hat, könnte dies der Grund dafür sein, dass die Rauschunterdrückung nicht verfügbar ist oder nicht wie erwartet funktioniert.

Unter Einstellungen > Über das Gerät finden Sie Ihre Lizenzinformationen. In der Regel schaltet ein laufendes Abonnement den vollen Funktionsumfang frei, einschließlich der anpassbaren Rauschunterdrückung. Beachten Sie, dass die Funktion bei manchen Geräten zwar in den Optionen angezeigt wird, aber deaktiviert oder ausgegraut ist.

Teamgeräuschunterdrückung/Sprachisolierung ausgegraut

Das passiert häufig, wenn Sie die kostenlose Version nutzen oder Ihr Administrator Ihr Konto eingeschränkt hat. Außerdem benötigt die Sprachisolierung ein Sprachprofil – falls Sie das übersprungen haben, funktioniert sie nicht.Ältere oder günstigere Mikrofone liefern oft nicht die nötige Signalqualität für die KI-gestützte Sprachisolierung, weshalb Teams die Option automatisch deaktiviert oder ausgraut. Manchmal lassen sich diese Probleme beheben, indem Sie Teams über „ Apps & Features“ in Windows reparieren oder neu installieren oder die App deinstallieren und anschließend wieder hinzufügen.

Wie kann die Rauschunterdrückung in Microsoft Teams aktiviert werden?

Es ist ganz einfach: Klicken Sie auf Ihr Profilbild, wählen Sie „Einstellungen“ und dann „Geräte“. Scrollen Sie nach unten zum Schieberegler für die Rauschunterdrückung und wählen Sie die gewünschte Stufe.„Automatisch“ ist in Ordnung, wenn Sie sich nicht sicher sind – Teams kümmert sich darum. In lauten Umgebungen empfiehlt sich jedoch „ Hoch“. Bei anhaltendem Hintergrundrauschen sind „ Niedrig“ oder sogar „Aus“ möglicherweise besser geeignet. Die Einstellungen werden automatisch gespeichert. Schließen Sie anschließend einfach das Fenster und testen Sie die Funktion.

Warum nehmen meine Kopfhörer Hintergrundgeräusche in Teams auf?

Das ist ziemlich ärgerlich, weil es meist an mehreren Faktoren liegt. Ihre Soundkarte hat möglicherweise eine integrierte Rauschunterdrückung, die aber mit der KI von Teams kollidiert – was zu seltsamen Audioartefakten oder einer noch geringeren Rauschunterdrückung führt. Außerdem liefern manche günstige oder ältere Mikrofone nicht die nötige Signalqualität für Sprachisolierung oder eine effektive Rauschunterdrückung, weshalb Teams diese Funktion automatisch deaktiviert. Die Lösung? Stellen Sie unter „Einstellungen“ > „Geräte“ sicher, dass die Rauschunterdrückung auf „Hoch“ oder „Automatisch“ eingestellt ist. Manchmal hilft es, diese Einstellung mehrmals zu ändern oder Ihr Mikrofon neu auszuwählen, insbesondere wenn sich Ihre Konfiguration kürzlich geändert hat.

Es kann ein bisschen Ausprobieren erfordern, bis diese Einstellungen richtig funktionieren, aber wenn man es einmal geschafft hat, sind die Anrufe viel besser – kein endloses Hintergrundchaos oder Tastaturklappern mehr im Hintergrund.