Synchronisierungsprobleme mit Word-Dateien, die auf OneDrive oder SharePoint gespeichert sind, können sehr ärgerlich sein. Dateien werden möglicherweise nicht korrekt gespeichert, es treten Änderungskonflikte auf oder sie werden nach der Bearbeitung einfach nicht aktualisiert. Die Ursache liegt meist in Netzwerkunterbrechungen, beschädigten Cache-Dateien auf Ihrem lokalen Rechner oder Versionsunterschieden zwischen der Cloud und Ihrem Gerät. Es gibt einige schnelle Lösungen, die das Problem oft rasch beheben. Sollten diese nicht helfen, bieten die folgenden Lösungsansätze Abhilfe.
So beheben Sie Probleme mit der Word-Dateisynchronisierung in OneDrive/SharePoint
Lösung 1 – Office-Apps dürfen keine Dateien direkt synchronisieren
Durch Deaktivieren der integrierten Synchronisierungsfunktion von Office lassen sich Konflikte vermeiden, die entstehen, wenn Word versucht, die Datei selbst zu verarbeiten, während OneDrive synchronisiert wird. Kurz gesagt: Wenn Word die Synchronisierung verwaltet, kann dies zu Konflikten mit dem OneDrive-Prozess führen.
- Klicken Sie auf das Cloud -Symbol in der Taskleiste oder im Infobereich, um OneDrive zu öffnen, und klicken Sie dann auf das Zahnradsymbol für die Einstellungen.
- Navigieren Sie links zu „Synchronisierung & Sicherung“ und klicken Sie dann auf die Registerkarte „Erweiterte Einstellungen“.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen mit der Bezeichnung „ Office-Anwendungen zum Synchronisieren von Office-Dateien verwenden, die ich öffne“.
Diese einfache Umschaltung zwingt OneDrive dazu, die alleinige Verwaltung Ihrer Dateien zu übernehmen, wodurch Konflikte im Hintergrund reduziert werden.
Bei manchen Systemkonfigurationen kann ein Neustart oder eine erneute Anmeldung erforderlich sein, damit diese Lösung vollständig wirksam wird. Es lohnt sich jedoch, dies zuerst zu versuchen – häufig ist die Synchronisierung von Office selbst die Ursache dieser Konflikte.
Lösung 2 – Office-Dokumentencache leeren
Wenn der lokale Cache in Office beschädigt ist, kann dies den Upload-Vorgang verzögern oder Versionskonflikte verursachen. Das Leeren des Caches behebt das Problem in der Regel.
- Öffnen Sie Word und wechseln Sie dann zur Registerkarte „Datei“.
- Wählen Sie „Optionen“ und gehen Sie dann zum Speichern -Bereich.
- Scrollen Sie nach unten, um den Abschnitt „Cache-Einstellungen“ zu finden. Dort sollte eine Schaltfläche mit der Bezeichnung „ Zwischengespeicherte Dateien löschen“ vorhanden sein.
Klicken Sie darauf, und Word löscht die zwischengespeicherten Versionen Ihrer Dokumente. Beim nächsten Speichern oder Öffnen wird ein neuer Cache erstellt. Dadurch werden in der Regel Speicherkonflikte oder Synchronisierungsprobleme behoben, insbesondere wenn der Cache zuvor beschädigt war.
Lösung 3 – Verknüpfung aufheben, umbenennen und erneut synchronisieren
Dazu müssen Sie Ihre OneDrive-Verbindung trennen, den lokalen Ordner umbenennen und OneDrive alles neu erstellen lassen. Manchmal kommt es zu Problemen mit dem lokalen Cache oder Ordner, sodass ein Neustart erforderlich ist.
- Klicken Sie auf das OneDrive -Symbol in der Taskleiste und gehen Sie dann zu Einstellungen.
- Wählen Sie unter dem Reiter „Konten“ die Option „Verknüpfung dieses PCs aufheben“. Bestätigen Sie den Vorgang der Aufhebung der Verknüpfung.
- Öffnen Sie den Datei-Explorer und suchen Sie den OneDrive -Ordner. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Umbenennen“.Ändern Sie den Namen beispielsweise in „OneDrive“
OneDrive_oldoder „OneDrive“OneDrive1. - Starten Sie OneDrive erneut, melden Sie sich an, und es wird ein neuer Ordner erstellt. Warten Sie, bis die Synchronisierung abgeschlossen ist.
- Kopieren Sie nun einfach alle benötigten Dateien direkt in den neuen Ordner. Dadurch wird häufig eine saubere Synchronisierung erzwungen und bestehende Konflikte werden behoben.
Dieser Vorgang ist zwar etwas umständlich, aber allemal besser, als sich ewig mit fehlerhaften Synchronisierungsstatus herumzuschlagen. Am besten funktioniert es, wenn der vorherige Ordner stark desynchronisiert war oder beschädigte lokale Dateien enthielt.
Lösung 4 – Verwenden Sie „Verknüpfung hinzufügen“ anstelle von Synchronisieren.
Manchmal liegt das Problem im Synchronisierungsprozess selbst. Anstatt beim Speichern in SharePoint auf „Synchronisieren“ zu klicken, versuchen Sie es mit der Option „Verknüpfung zu OneDrive hinzufügen“. Dadurch wird ein Link erstellt, anstatt den gesamten Ordner oder die gesamte Datei zu synchronisieren. Dies kann Konflikte vermeiden.
Das ist zwar keine perfekte Lösung, aber viele schwören darauf, weil sie die problematische Synchronisierungsmethode komplett umgeht. Besonders praktisch ist sie, wenn Konflikte nur bei bestimmten Speichervorgängen auftreten.
Und falls all das nicht hilft, lohnt es sich, die Internetverbindung zu überprüfen, Windows zu aktualisieren oder sicherzustellen, dass Ihre Office-Version auf dem neuesten Stand ist. Manchmal liegt die Ursache in einem schwer erkennbaren Softwarefehler oder einer Netzwerkstörung.