Wenn VirtualBox den Start einer VM verweigert und die kryptische Fehlermeldung „NtCreateFile(\Device\VBoxDrvStub) failed: STATUS_OBJECT_NAME_NOT_FOUND (0xc0000034)“ ausgibt, liegt das wahrscheinlich daran, dass der VirtualBox-Kernel-Treiber (also die eigentlichen Treiberdateien wie VBoxDrv oder VBoxSup ) nicht korrekt geladen wurde. Treiberprobleme unter Linux sind ziemlich ärgerlich, insbesondere da sie nach einem Windows-Update, einer unvollständigen Installation oder sogar durch die Windows-Sicherheitseinstellungen, die die Treiberinstallation blockieren (Hallo, Windows Defender!), auftreten können. VirtualBox benötigt diesen Treiber, um die Geräteschnittstelle (wie VBoxDrvStub ) zu erstellen. Fehlt dieser Treiber oder wird er blockiert, startet die VM einfach nicht.
Dieses Problem tritt häufig nach Updates oder bei aktiviertem Hyper-V/VBS auf, da Windows Virtualisierung anders handhabt und es dadurch zu Konflikten kommen kann. Auf manchen Systemen kann VirtualBox seinen Treiber im nativen Modus möglicherweise nicht laden oder, schlimmer noch, nur über Hyper-V laufen (was Leistung und Kompatibilität beeinträchtigt).Bevor Sie sich in die Fehlersuche vertiefen, versuchen Sie einen einfachen Neustart – Sie werden überrascht sein, wie oft dadurch die Treiberzustände zurückgesetzt werden, insbesondere bei aktiviertem Schnellstart. Windows speichert Treiber beim Herunterfahren oft in einem undefinierten Zustand, sodass ein Neustart Wunder wirken kann.
Wie man VirtualBox-Treiberfehler „NtCreateFile“ behebt
Beginnen Sie mit dem VirtualBox-Treiberdienst (VBoxDrv / VBoxSup).
Dies ist hilfreich, wenn der Treiber zwar installiert, aber nicht aktiv ist. Man kann es sich so vorstellen, als würde man den Treiber aktivieren, ohne alles neu installieren zu müssen. Auf manchen Rechnern wird der Treiber nach dem Windows-Start nicht geladen; ein manueller Start kann den Fehler beheben.
- Suchen Sie in der Windows-Suche nach „Eingabeaufforderung“. Um eine unübersichtliche Verknüpfung zu vermeiden, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „ Als Administrator ausführen“.
- Geben Sie diesen Befehl ein, um die vorhandenen Treiber anzuzeigen:
sc query type= driver | findstr /i vbox. Er listet Dienste mit „vbox“ im Namen auf und hilft Ihnen so festzustellen, ob vboxdrv oder vboxsup vorhanden ist. - Wenn Sie einen Dienst wie vboxdrv sehen, versuchen Sie, ihn direkt zu starten
net start vboxdrv. Wenn die Meldung „Der Dienst wurde erfolgreich gestartet“ erscheint, ist alles in Ordnung. Andernfalls prüfen Sie, ob Fehler aufgetreten sind. - Falls der Start von vboxdrv aufgrund eines ungültigen Dienstnamens fehlschlägt, versuchen Sie es
net start vboxsuperneut. Funktioniert es wieder? Das ist gut. Beachten Sie jedoch, dass der Dienst manchmal nicht registriert ist; in diesem Fall funktioniert es möglicherweise nicht. - Starten Sie anschließend Ihren PC neu (denn Windows ist manchmal etwas störrisch) und versuchen Sie erneut, VirtualBox zu starten.
Dieser Ansatz hilft, wenn der Treiber einfach nicht geladen wird und nicht beim Systemstart ausgeführt wird. Das manuelle Laden des Treibers kann das Problem beheben. Erhalten Sie jedoch Fehlermeldungen wie „Ungültiger Dienstname“, ist der Treiber wahrscheinlich nicht mehr registriert oder korrekt installiert. Weiter geht es mit der nächsten Lösung.
Überprüfen Sie die Treiberinstallation und installieren Sie die *.inf-Dateien manuell.
Manchmal führen Windows-Sicherheitseinstellungen oder unvollständige Installationen zu Problemen bei der Treiberregistrierung. Die manuelle Installation des Treibers mit der korrekten *.inf-Datei kann das Problem beheben, insbesondere wenn die Treiberdateien noch auf dem System vorhanden, aber nicht registriert sind.
- Navigieren Sie zum Treiberordner – gängige Speicherorte sind:
C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\drivers\vboxdrvC:\Program Files\Oracle\VirtualBox\drivers\vboxsup
- Suchen Sie nach der passenden *.inf-Datei – wie z. B.VBoxDrv.inf oder VBoxSup.inf.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die *.inf-Datei und wählen Sie „Installieren“.
- Falls die Option „Installieren“ nicht angezeigt wird – wahrscheinlich weil Dateinamenerweiterungen ausgeblendet sind –, gehen Sie zuerst im Datei-Explorer auf „Ansicht“ und aktivieren Sie die Option „Dateinamenerweiterungen“.
- Starten Sie Ihren PC nach der Installation neu.Öffnen Sie nach dem Neustart die Eingabeaufforderung als Administrator und führen Sie folgenden Befehl aus:
sc query vboxdrvUm zu überprüfen, ob der Treiberdienst jetzt den Status „ STATUS: 4 LÄUFT “ hat. Falls nicht, versuchen Sie Folgendes:
sc query vboxsup - Wenn dies erfolgreich war, starten Sie VirtualBox erneut und prüfen Sie, ob die VM fehlerfrei startet.
Denken Sie daran: Durch die manuelle Installation der *.inf-Dateien erkennt Windows den Treiber korrekt, wodurch der Fehler „Nicht gefunden“ häufig behoben wird. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie der Sache genauer auf den Grund gehen.
Hyper-V und andere Virtualisierungsfunktionen deaktivieren (Schnelldiagnose)
Das ist eher ein letzter Ausweg, aber Hyper-V und zugehörige Funktionen können das Laden des VirtualBox-Treibers beeinträchtigen. Bei einer Konfiguration funktionierte es, bei einer anderen eher nicht. Daher ist das Deaktivieren dieser Funktionen schnell und einen Versuch wert.
- Suchen Sie nach „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“ und öffnen Sie die entsprechende Seite.
- Deaktivieren Sie Hyper-V, Windows Hypervisor Platform, Virtual Machine Platform und Windows Sandbox (falls aktiviert).
- Klicken Sie auf OK und starten Sie Ihren PC neu.
- Starten Sie nach dem Neustart VirtualBox und prüfen Sie, ob die VM nun läuft. Beachten Sie, dass bei deaktiviertem Hyper-V möglicherweise noch andere Virtualisierungsfunktionen unter Windows-Sicherheit > Gerätesicherheit > Kernisolation > Speicherintegrität aktiv sind. Das Deaktivieren dieser Funktionen kann ebenfalls helfen, gehen Sie dabei aber mit Vorsicht vor.
VirtualBox neu installieren oder reparieren
Dies ist zwar eine Art radikale Lösung, aber manchmal notwendig, wenn Treiberdateien bei Aktualisierungen beschädigt wurden oder nicht mehr übereinstimmen. Prüfen Sie zunächst, ob VirtualBox während der Deinstallation eine Reparaturoption anbietet . Falls nicht, führen Sie eine Neuinstallation durch.
- VirtualBox deinstallieren über Einstellungen > Apps > Installierte Apps.
- Starten Sie den PC anschließend neu.
- Optionale Bereinigung: Entfernen Sie nach der Deinstallation
C:\Windows\System32\driversverbliebene Dateien wie VBoxDrv.sys oder VBoxSup.sys. Führen Sie diese Schritte nur durch, wenn Sie sicher sind, dass es sich um Überbleibsel handelt – Windows könnte die Löschung andernfalls blockieren. - Laden Sie die neueste Version von VirtualBox herunter und installieren Sie sie als Administrator.
- Wenn Sie das Extension Pack (USB 2/3, RDP usw.) verwenden, stellen Sie sicher, dass die Version mit Ihrer VirtualBox-Version übereinstimmt.
- Starten Sie VirtualBox, erstellen oder starten Sie eine VM und hoffen Sie, dass der Treiber diesmal geladen wird.
Das sollte die Treiber und Dienste wiederherstellen, aber manchmal lauern immer noch Windows-Sicherheits- oder Treiberkonflikte. Man muss einfach verschiedene Ansätze ausprobieren.
Zusammenfassung
- Versuchen Sie zunächst, Windows neu zu starten (nicht nur herunterfahren – sondern einen vollständigen Neustart durchführen).
- Prüfen Sie, ob Treiberdienste vorhanden sind und starten Sie diese manuell.
- Installieren Sie die Treiber bei Bedarf manuell über *.inf-Dateien.
- Deaktivieren Sie Hyper-V-/Virtualisierungsfunktionen, falls diese Konflikte verursachen.
- Als letzten Ausweg sollten Sie VirtualBox reparieren oder komplett neu installieren.
Zusammenfassung
Ehrlich gesagt sind solche Probleme der frustrierende Aspekt der Virtualisierung unter Windows – Treiberkonflikte, Sicherheitsblockaden oder unvollständige Installationen sind häufige Stolpersteine. Meistens reicht schon ein einfacher Neustart des Treiberdienstes oder eine manuelle Installation. Falls das nicht hilft, behebt das Deaktivieren von Hyper-V und eine Neuinstallation die meisten Probleme. Nicht vergessen: Windows kann bei der Treibersicherheit manchmal etwas eigenwillig sein. Daher kann manchmal ein vollständiger Neustart oder sogar das Deaktivieren der Speicherintegrität Abhilfe schaffen. Hoffentlich spart das jemandem Stunden und bringt die virtuellen Maschinen wieder zum Laufen. Denn ja, Virtualisierung kann manchmal etwas knifflig sein, aber sie lässt sich beheben.